

Über Wilkhahn
Design, Innovation & Qualität, seit mehr als 100 Jahren
Mission
Wilkhahn entwickelt seit 1907 Büro- und Konferenzeinrichtungen unter dem Leitgedanken „Design made in Germany“. Bereits in den 1960er-Jahren formulierte das Unternehmen das Ziel, Gebrauchsfähigkeit, dauerhafte Formgebung und eine auf langfristige Nutzung ausgerichtete Konstruktion miteinander zu verbinden.
Zu den prägenden Produkten der Unternehmensgeschichte zählen die FS-Linie (1980), der Confair-Falttisch (1994), der Bürostuhl Modus (1994), der Kufenstuhl Aline (2004) und das Konferenzprogramm Graph (2013). Spätere Entwicklungen wie Occo sowie die dreidimensional beweglichen Drehstühle ON, IN und AT führten unterschiedliche Ansätze für Zusammenarbeit und Bewegungssitzen fort.
Auch die sozial-ökologische Unternehmensgeschichte ist durch konkrete Meilensteine dokumentiert: Wilkhahn realisierte Firmengebäude mit Frei Otto und Thomas Herzog und erhielt 1996 den Deutschen Umweltpreis für umweltverträgliche Möbelproduktion. Der Bürostuhl ON wurde 2012 mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet.
Unsere Geschichte
Wilkhahn Philosophie
Zusammenhänge erkennen. Wach sein. Neugierig bleiben. Wir haben nie an die reine Form geglaubt: Wer Möbel oder Räume gestaltet, gestaltet auch das Miteinander von Menschen. Ästhetik hatte für uns daher immer auch eine ethische Dimension. Dieser Haltung folgen wir, wenn wir neue Wege in der Gestaltung erkunden und die Auswirkungen unserer Entscheidungen mitbedenken – auf die Menschen, die bei und mit uns arbeiten, auf die eingesetzten Materialien und auf die technischen Prozesse.
Architektur
Erschreckend viele Menschen leben und arbeiten in Gebäuden, zu denen ihnen jede innere Beziehung fehlt. Wie sollen aber in einer entfremdeten, unmenschlichen Umgebung gebrauchsfreundliche, harmonische Produkte entstehen? Eine Fabrikationshalle kann mehr sein als eine mit Wellblech überdachte Maschine. Mit Frei Otto und Thomas Herzog konnten wir herausragende Architekten für unsere Firmenarchitektur gewinnen.
Produktionshallen
8.000 Quadratmeter überbauter Raum – und dennoch vermitteln die Produktionshallen von Thomas Herzog einen leichten, fast schwebenden Gesamteindruck. Zwischen vier weit aufragenden Holz-"Böcken" sind drei verglaste Hallenfelder abgehängt, gekreuzte Stahlzugstangen machen die Hängekonstruktion nach außen sichtbar. Ein trotz seiner Größe äußert feingliedriger Bau, der auch ökologisch bis ins Detail durchkonzipiert ist: Spezielle Glasfronten zum Wärmeschutz, ein weitgehend natürliches Lüftungssystem, eine Solar Strom-Anlage, begrünte Dächer als Klima- und Regenwasserpuffer setzen Maßstäbe für umweltbewusstes Bauen.
Pavillons
Als Architekt des Olympiaparks in München wurde Frei Otto auch über die Fachwelt hinaus bekannt. Als 1987 die Produktionsfläche bei Wilkhahn erweitert werden sollte, entwarf er Gebäude für die Näherei und Polsterei. Statt einer herkömmlichen Produktionshalle entstanden vier Pavillons mit einer leichten Zeltdachkonstruktion aus Holzhängestäben. Die aus organischen Strukturen abgeleiteten Formen fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Das Innere ist freundliche, hell und bietet ein beneidenswertes, produktives Arbeitsklima. Die mehrfach ausgezeichneten Bauten gelten weltweit als Musterbeispiele für eine human orientierten Industriearchitektur.
Verwaltungsgebäude
Die 1950er und 60er Jahre waren bei Wilkhahn die Zeit der „Architektenstühle“. Namen wie Jupp Ernst, Roland Rainer, Hans Bellmann, Walter Papst, Herbert Hirche und Georg Leowald standen für die neue, designorientierte Ausrichtung des Unternehmens, die auf den Prinzipien des Deutschen Werkbundes, des Bauhauses und der HfG Ulm (Hochschule für Gestaltung) fußte. Es war selbstverständlich, dass Leowald und Hirche auch mit den anstehenden Bauaufgaben des dynamisch wachsenden Unternehmens betraut wurden. Das 1960 von Herbert Hirche errichtete Verwaltungsgebäude ist ein Musterbeispiel . Es wurde als sichtbares Betontragwerk mit einer ausgefachten Klinkerfassade konzipiert.




















