Reduce, Reuse, Recycle: Das umweltfreundliche Büro von Kernel Property

Der Gebäude- und Bausektor verursacht rund 37 % der weltweiten CO2-Emissionen. Neben der Energieeffizienz von Gebäuden gewinnen deshalb auch Materialauswahl und Wiederverwendung in der Innenarchitektur an Bedeutung.

Wie sich das Prinzip „Reduce, Reuse, Recycle“ konkret in der Bürogestaltung umsetzen lässt, zeigt Kernel Property: Das Unternehmen wandelte einen ehemaligen Generatorraum in ein Büro um und verwendete unter anderem Teppichböden, Glastrennwände, frühere Bibliotheksregale und Terrassendielen wieder.

Generator für innovative Ideen

Als Steve Urwin vor mehr als 30 Jahren nach Sydney kam, war er als Projektleiter beim Bau des Hochhauses 1 O’Connell Street tätig – genau das Gebäude, in dem sich heute das innovative Büro seiner Immobilienberatung Kernel Property befindet.

Bei der Suche nach den idealen Räumen war für Urwin ausschlaggebend, dass sich die Werte seines Unternehmens in der Innenarchitektur gestalterisch widerspiegeln: Das Vorhandene wertschätzen und an die geforderten Bedingungen anpassen – statt Abzureißen und Neues zu produzieren. Den perfekten Ort fand das Unternehmen schließlich in einem ehemaligen Generatorraum. So entstand durch die Umnutzung sprichwörtlich ein Generator für innovative und inspirierende Ideen.

In a large office, several people can be seen going about their work. There are a few black FS swivel chairs in the room. In the background is a large window. Up near the overhead, you can see pipes and cables.

© John Marmaras

In a large office, several people can be seen going about their work. There are a few black FS swivel chairs in the room. In the background is a large window. Up near the overhead, you can see pipes and cables.

© John Marmaras

Zweites Leben

Die Wiederverwendung vorhandener Materialien spielte bei der Gestaltung der Arbeitsräume von Kernel Property eine zentrale Rolle. Ein Großteil der Einrichtung erhielt dabei eine neue Nutzung:
Der Teppichboden und die verglasten Trennwände des Sitzungssaals stammen aus einem zuvor abgerissenen Büro. Für die Holzelemente im Innenraum wurden ehemalige Bibliotheksregale verwendet; die Terrassendielen stammen aus der Renovierung von Steve Urwins Wohnhaus.

Bei den Drehstühlen entschied sich Kernel Property für die seit 1980 produzierte FS-Linie von Wilkhahn. Ihre Sitzschale lässt sich mit zwei Schrauben lösen und neu aufpolstern. Dadurch können verschlissene Polster erneuert werden, ohne den gesamten Stuhl auszutauschen.

Wilkhahn bietet für seine Sitzmöbel Instandsetzungen und Generalüberholungen an. Ältere Produkte können dabei auf Wunsch technisch oder optisch aktualisiert werden. Neben diesen Servicemöglichkeiten überzeugten Kernel Property auch die Ergonomie und die zeitlose Gestaltung der FS-Linie, berichtet Kai Schindlmayr, Direktor bei Kernel Property:

A man is sitting in an office with dark walls and many desks, in an FS swivel chair. More chairs in black can be seen in the background. Pipes and cables are visible near the ceiling.

Der FS-Bürostuhl ist seit vielen Jahren ein wertvoller Begleiter unserer Arbeitsplatzgestaltung. Er lässt sich leicht bewegen und ist zudem extrem haltbar und robust. Unsere Mitarbeitenden finden den Stuhl sehr bequem und schätzen die einfache Handhabung. Das ist sehr praktisch, vor allem, wenn wir lange sitzen müssen. Was mir am FS-Stuhl besonders gefällt, sind die klaren Linien und sein Profil – eine großartige Wahl für jede Arbeitsumgebung. Unsere Bürogestaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Marke Kernel. Wir haben fast alle unsere Möbel wiederverwendet und recycelt. Für uns fügt sich die Bauhaus-Ästhetik des FS-Stuhls gut in unsere Gesamtidentität ein.

Vielfältige Transformation

Neben dem innovativen und nachhaltigen Gestaltungsansatz, liegt ein weiterer „Wow-Effekt“ in der Wandlungsfähigkeit des Raums – denn im Handumdrehen lässt sich die Büroumgebung in einen Veranstaltungsraum für rund 100 Teilnehmer:innen transformieren: Die Monitore sind an einem motorisierten Windensystem befestigt, mit dem sie an die Decke gehoben werden können. Das passende Pendant bilden die Confair Falttische von Wilkhahn, die mit wenigen Handgriffen werkzeuglos zusammengefaltet, umgestellt oder ganz zur Seite gerollt werden können, sodass ein komplett leerer Raum entsteht.

Das zukunftsweisende Raumkonzept von Kernel Property liefert den Beweis, dass umgenutzte Räume, wiederverwendete Materialien und zeitlos aktuelle Büromöbel perfekt in die heutige Zeit passen – und dabei auch noch besonders charmant sind: Denn hier erzählt jedes Detail seine eigene Geschichte.

The photo shows a modern, open-concept office with various work and seating areas. In the foreground is a workstation featuring a black FS swivel chair. The industrial interior design is complemented by colorful accents and comfortable furniture.

© John Marmaras

The photo shows a modern, open-concept office with several workstations and an industrial interior design. In the center are several desks, each equipped with black FS swivel chairs. The exposed wiring and ventilation ducts on the ceiling are visible.

© John Marmaras

The photo shows a modern office with large windows offering a view of the city. In the foreground are several workstations equipped with black FS swivel chairs. The exposed wiring and ventilation ducts on the ceiling give the room an industrial look.

© John Marmaras

In wenigen Schritten vom Arbeitsplatz zum Präsentationsraum

Start Video
Video: Kernel Property

Die Confair-Klapptische lassen sich mit wenigen Handgriffen zusammenklappen und zur Seite rollen, um ein Büro in einen Veranstaltungsort zu verwandeln.

Im Projekt eingesetzt

Share