Ein stilvolles Redesign: Annabelles trendiges neues Büro im ikonischen Viadukt in Zürich

Flaniermeile und Architektur-Highlight: Auf einer Länge von rund 500 Metern in insgesamt 36 Bögen ist im 1894 erbauten Eisenbahnviadukt in Zürich ein urbaner Hotspot entstanden, der den Besucher:innen einen bunten Mix aus angesagten Geschäften, hippen Restaurants und inspirierenden Ateliers bietet.

Ein neues Zuhause für annabelle

In den historischen Viaduktbögen sind die neuen Räumlichkeiten der Frauenzeitschrift „annabelle“ untergebracht. Neben Artikeln über Mode, Schönheit und Inneneinrichtung enthält die Zeitschrift nun auch Beiträge zu gesellschaftspolitischen Themen.

 

An exterior view of a brick building with a row of windows. The word “annabelle” is written on the window facade.

Die charakteristische Bruchsteinfassade bleibt erhalten und die Gestaltung der in den Bögen untergebrachten Geschäfte ist bewusst zurückhaltend. © Rüegg-Naegeli AG / Studio DZ GmbH

In nur wenigen Monaten schuf die Designerin Jennifer Kossow von Rüegg-Naegeli ein Büro, das mit flexiblen Möbeln zur Mehrzwecknutzung der Räumlichkeiten zur Marke der Publikation passt. Da ein Teil des 120 Jahre alten Eisenbahnviadukts als historisch wertvoller Ort unter Schutz steht, stellte dies eine große Herausforderung für die Innenraumgestaltung dar. Mit einer Fläche von rund 190 Quadratmetern sind die Räumlichkeiten groß genug für die Erstellung von Inhalten, Interaktion und attraktive Veranstaltungen.

It is an open space with a long table and white Occo chairs on the left. The wall on the left is made of brown brick. On the right, a staircase leads up to the second floor, and on the railing you can see the red-lit lettering “annabelle.”
The photo shows a large room with high stone walls, warm lighting, and several wooden tables pushed together. The chairs at the tables are clearly  Occo, easily recognizable by their characteristic shell shape and delicate four-legged base. The room feels open, versatile, and pleasantly modern.

Ein Multitalent für moderne Arbeitsumgebungen

Die offene Gestaltung des Konzepts spiegelt sich in der Möbelierung wider. Die Innenarchitektin wählte mobile Lösungen, die miteinander kombiniert werden können.

Um den Anforderungen moderner Arbeitsplätze gerecht zu werden, entschied sie sich für einen der Multitasker von Wilkhahn, den Mehrzweckstuhl Occo.

Innen gepolstert bietet er den Benutzern höchsten Komfort und kann gestapelt werden, um den Raum schnell und platzsparend neu zu gestalten. Die markanten Aussparungen in der Rückenlehne und an der Seite verleihen dem Stuhl eine leichte und luftige Optik und bilden einen angenehmen Kontrast zu den etwas rustikalen Bruchsteinwänden. Aber auch farblich passt sich Occo perfekt in die Umgebung ein. Ein neonpinker „annabelle“-Schriftzug färbt den gesamten Raum in ein rosa-rotes Ambiente und hüllt die Occo-Stühle ebenfalls in ein zartes Rosé.

Here, a woman is shown in a cozy lounge setting, sitting on an Insit bench. The small round side table is an Occo table, clearly recognizable by its delicate, round tabletop and lightweight frame. The overall atmosphere feels relaxed, sophisticated, and inviting.

Die Frauenzeitschrift Annabelle berichtet unter anderem über Lifestyle und Mode. Stil und Design waren bei der Gestaltung des neuen Bürostandorts daher besonders wichtig. Wir wollten im offenen Arbeitsbereich, welcher gleichzeitig auch Empfang und Eventlocation ist, keine typischen Bürostühle einsetzen. Durch sein Design, die vielen Gestaltungsmöglichkeiten und den hohen Sitzkomfort war der Occo Stuhl von Wilkhahn die perfekte Wahl.

Jennifer Kossow, Leiterin Consulting und Design bei der Rüegg-Naegeli AG

Freie Platzwahl im modernen Büro

Ob Rückzugsort, Gemeinschaftsraum oder Eventlocation – durch maßgeschneiderte Schreinerlösungen und vielfältig einsetzbare Möbel ist ein zeitgemäßes Büro entstanden, in dem die Mitarbeitenden von annabelle ihre bevorzugte Arbeitsumgebung frei wählen können.

Dafür unterteilt die Innenarchitektin Jennifer Kossow den hohen, zweistöckigen Raum in verschiedene Bereiche: Im Erdgeschoss werden die Besucher:innen von einer offenen Küche empfangen, die eher an eine Wohnung mit Loftcharakter erinnert und deshalb automatisch eine behagliche Atmosphäre vermittelt. Der an die Küche angrenzende offene Raum wird für Besprechungen, den internen Austausch und für Kundengespräche genutzt, gleichzeitig lässt er sich schnell und unkompliziert zur Eventlocation umgestalten.

Im hinteren Teil sind Arbeitsplätze mit viel Tageslicht eingerichtet, an einem großen Tisch finden Besprechungen statt. Wer sich für individuelle Calls und persönliche Gespräche zurückziehen möchte, dem steht eine schalldichte Rückzugskabine mitten im Raum zur Verfügung. Eine Treppe, die gleichzeitig dank eines integrierten Regals Stauraum bietet, führt in die zweite Etage zu den Arbeitsplätzen mit Bildschirmen der Redaktionsmitarbeitenden.

The space features a welcoming, modern entryway and lounge area with a floral accent wall, warm tones, and casual furnishings. In the foreground is an Occo chair with a wooden backrest, distinguished by its organic shell-like silhouette. The atmosphere is inviting, creative, and cozy.

© Rüegg-Naegeli AG / Studio DZ GmbH

Die Nahaufnahme zeigt die Stuhlrückseiten entlang eines hellen Holztisches vor einer Steinwand. Auch hier handelt es sich um Occo Stühle, gut sichtbar an der weichen, geschwungenen Sitzschale und dem charakteristischen Design. Die Kombination aus Naturmaterialien und modernen Formen schafft ein harmonisches Ambiente.

© Rüegg-Naegeli AG / Studio DZ GmbH

Ein Raum für Begegnung und persönlichen Austausch

Ziel war es, dass die Raumgestaltung das Image des Magazins widerspiegelt: Dafür setzt die Designerin Jennifer Kossow auf ein zeitgemäßes Interior aus angesagten Pastelltönen wie Rosa und Salbeigrün und kombiniert diese geschickt mit dezentem Grau und saftigem Grün. Diese Farben sorgen für eine gelassene, sinnliche Atmosphäre und vermitteln ein frisches, warmes Raumgefühl.

So wird das Büro zu einem Raum der Begegnung und des persönlichen Austauschs, in dem man sich gerne aufhält und nicht „nur“ arbeitet.

Im Projekt eingesetzt

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