Von der Kesselhalle zum Kreativraum

02.09.2022

Neustadt in Holstein, rund 30 Kilometer nördlich von Lübeck, ist nicht zuletzt für seinen fjordähnlichen Naturhafen bekannt. Westlich des Hafens und fußläufig zur Innenstadt befindet sich auch das Gelände der früheren Glücksklee-Dosenmilchfabrik, deren Backsteinbau von 1926 vom industriellen Zeitalter zeugt und heute das „Haus der Manufakturen“ beherbergt. Hier entdeckten Nina Maier und Burkhardt Geipel von moodworks Mitte der 2010er-Jahre das Potenzial, aus einer ehemaligen Kesselhalle im westlichen Teil des historischen Bestands, Räume für moderne Arbeitswelten und Kreativität zu schaffen. Seit dem Umbau 2018 gilt der „Hafenraum“ als erster Coworking-Space in Ostholstein sowie der Lübecker Bucht. Die Räume prägt dabei industrieller Charme, der von einem bunten Mix moderner und funktionaler Designmöbel, unter anderem von Wilkhahn, passend ergänzt wird.

Das sichtbar belassene Holzgebälk an der Decke und der rote Klinkerboden rahmen den durchweg modern ausgestatteten Hafenraum. Foto: rivermedia.de

Arbeitsloft statt Produktionshalle

Der besondere Charakter des Hafenraums ergibt sich in erster Linie aus der sorgfältig umgebauten Bestandsstruktur. Neun Meter hohe Räume erhielten teilweise eine Zwischenebene, die das Flächenangebot erhöhen. Durch die eingesetzten Glastrennwände und filigranen Stahlelemente bleibt die besondere Präsenz der ursprünglichen Raumhülle weiterhin erlebbar. Ein architektonisches Highlight bilden der obere und untere Raumabschluss: Das sichtbare Dachgebälk aus Holz sowie der sanierte Klinker-Fußboden prägen hier deutlich das Ambiente. Oberlichter versorgen zudem jegliche Arbeitsbereiche mit Tageslicht, sodass sich die Büronutzung nicht nur auf die fassadennahen Bereiche reduziert. Bei der Aufwertung der vorhandenen Bausubstanz kam die planerische Erfahrung von Burckhardt Geipel zum Tragen, der mit seinem Büro moodworks nun selbst auch ein Nutzer des Hafenraums ist.

Konzentriertes Arbeiten oder spontane Projektbesprechung: Mit dem Wilkhahn Bürostuhlklassiker FS und agilen Lösungen wie dem Stitz bietet der Hafenraum flexible Settings für Einzelkämpfer und Teamplayer. Foto: rivermedia.de

Working Showroom für hochwertiges Design

Nach der aufwendigen, zwei Jahre dauernden Sanierung, war das Budget für die Innenausstattung etwas geschmälert. Doch auch für diese Herausforderung gab es kurzerhand eine kreative Lösung. So kooperiert der Hafenraum seit 2019 mit einer Handelsplattform für Möbel und Designprodukte namens „Stückzahl 1“. Für Inhaber Andreas Schlüter ist der Hafenraum ein idealer Standort für seinen „Working Showroom“. Somit ergänzen hochwertige Leuchten, Akustikelemente und ausgewählte Möbel die besondere Architektur, die sich gleichzeitig als modern gestaltete Büroumgebung unter Beweis stellt. Mittlerweile sind hier neben dem Architekturbüro auch eine Unternehmensberatung, ein Journalist, ein Filmemacher und ein Hotel- und Bauplanungsbüro eingezogen. Dazu kommen die temporären Nutzerinnen und Nutzer, sowohl von Einzelarbeitsplätzen wie auch von tageweise buchbaren Schulungs- und Seminarräumen.

Im Meeting- und Seminarraum bilden die Konferenztische Timetable und die ergonomischen Universalstühle Occo einen Beitrag zur funktionalen Ausstattung. Fotos: rivermedia.de

Designmöbel für ein hochwertiges Arbeitsambiente

„Aus dem Produktmix ergibt sich eine sehr attraktive, hochwertige und voll funktionsfähige Ausstattung für den Hafenraum,“ erklärt Andreas Schlüter von Stückzahl 1. Zu diesem Produktmix tragen auch die Sitzmöbel und Tische von Wilkhahn umfassend bei. Vom Universalstuhl Occo oder den ergonomischen Bürodrehstühlen AT über die flexiblen Konferenztische Timetable bis hin zum Wilkhahn-Klassiker FS-Linie. Auch die unverwechselbaren Steh- und Sitzlösungen wie der Stitz oder der Sitzbock prägen das moderne Arbeitsambiente im Hafenraum und eröffnen maximalen Freiraum für die wechselnden Settings.

Das perfekte Trio für die Teamarbeit: Timetable, Occo und der Sitzbock von Wilkhahn eröffnen den Spielraum für wechselnde Anforderungen im Konferenzraum. Fotos: rivermedia.de

Flexibel anpassbare Innenausstattung

Während in einigen Räumen die Möbelausstattung für eine langfristige Nutzung gedacht ist, wechselt sie in manchen Bereichen regelmäßig. So können auch immer wieder neue Produkte der Möbelhersteller präsentiert werden oder die Arbeitsumgebung an veränderte Anforderungen flexibel angepasst werden. Der Working Showroom profitiert hier vom Konzept des Hafenraums, in dem auch immer wieder Konzert- und Abendveranstaltungen stattfinden. So werden die besonderen Räume und ihre Ausstattung für ein wechselndes Publikum sicht- und erlebbar. Der Hafenraum gibt damit nicht zuletzt auch ein gutes Beispiel dafür ab, wie das gemeinschaftlich genutzte Büro seine Attraktivität bewahren kann. Und das sowohl als Ort mit persönlichem Charakter, der Flexibilität in der Nutzung bietet, als auch als ein Wohlfühlort zum Arbeiten, der sich ganz nach den Bedürfnissen der Nutzer:innen anpassen lässt.

 

Weitere Infos

Zur Website des Hafenraums

 

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