Nachhaltig mit Stil

19.11.2020

Auf einem ehemaligen Güterbahnhof im Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstatt ist auf einer Fläche von 22 Hektar das neue Wohn- und Gewerbegebiet NeckarPark entstanden. Das im Rahmen der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 ursprünglich für das Olympische Dorf vorgesehene Gelände ist nun in ein lebendiges Stadtquartier verwandelt worden. Die städtebauliche Leitidee trägt dem Prinzip der Nachhaltigkeit Rechnung – von einer durchmischten Nutzung über die Architektur bis hin zu einer Energieversorgung mit regenerativen Ressourcen, die zu großen Teilen aus der Region bezogen werden.

Auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben sich diesem Anspruch mit ihrem neuen Firmensitz im NeckarPark verschrieben – mit einer Innenarchitektur, die zukunftssichere Büroarbeit und das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen in den Vordergrund stellt. Die Büroräume sind entsprechend offen gehalten und eröffnen maximale Transparenz. Sie sollen ebenso zu körperlicher Bewegung wie dem persönlichen Austausch anregen – mit dem Ziel, die Gesundheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu fördern. Dass hierbei auch eine ressourcenschonende und nachhaltige Büroeinrichtung gefragt war, versteht sich fast von selbst. Mit den Möbeln von Wilkhahn war die passende Lösung gefunden: Als Träger des Deutschen Umweltpreises praktiziert Wilkhahn seit über 30 Jahren aktive Umweltverantwortung.

Zonierungen mit Material und Farbe: Das Innenraumkonzept für die Räume der Volksbank im Stuttgarter NeckarPark überzeugt durch eine sorgfältig aufeinander abgestimmte Farb- und Formensprache der Oberflächen und Materialien. Fotos: Joel.Chrio Grafik- und Kommunikationsdesign

Neu entstanden sind insgesamt 400 moderne Büroarbeitsplätze nach der Planung von Bloss / Keinath Architekten. Der Entwurf setzt auf ein Innenraumerlebnis in einem großzügig gestalteten Open Space, der fast ohne raumteilende Wandelemente auskommt. Die Arbeitsplätze profitieren von einem maximalen Tageslichteinfall – sie sind entlang der Fenster angeordnet und wechseln sich mit kleinen Besprechungsinseln ab, die zu spontanen Gesprächen einladen.

 

Zur visuellen Gliederung des Raums trägt die Farbgestaltung des Fußbodens bei. Die umlaufenden Verkehrsflächen sowie die unterschiedlichen Nutzungsbereiche – für Schreibtischarbeit oder gemeinsame Besprechungen – grenzen sich durch jeweilige Zonierungen optisch voneinander ab. Die eingesetzten Formen und Farben sind so aufeinander abgestimmt, dass sich das Gesamtbild klar und zurückhaltend zeigt: Weiß als Grundfarbe für Decken, Wände und Möbeleinbauten sowie die großzügige Verglasung sorgen für Transparenz und Weite. Einzelne Farbakzente in Grün und die in Schwarz eingesetzten Free-to-move-Bürostühle ON von Wilkhahn (Design: wiege) an den Arbeitsplätzen beleben den Innenraum und stehen im bewussten Gegensatz zum hellen Interior. Doch auch in ergonomischer Sicht fügt sich der ON bestens in das Designkonzept: Ob zum Schreiben vorgebeugt oder beim Telefonieren zurückgelehnt – die MitarbeiterInnen profitieren vom dreidimensional beweglichen Bürodrehstuhl, der sich jeder Sitzhaltung selbsttätig anpasst.

Der Fußboden im Corporate-Blau der Volksbank strahlt Ruhe aus und harmoniert mit dem Sitzkomfort der Sola-Drehstühle an den Graph-Konferenztischen. Foto: Joel.Chrio Grafik- und Kommunikationsdesign
Komfortable Eleganz im Mittelpunkt: Die Graph-Konferenzstühle und Graph-Konferenztische bilden die Ensembles in den Besprechungsräumen.. Foto: Joel.Chrio Grafik- und Kommunikationsdesign

In den Konferenzräumen haben die Innenarchitekten das reduzierte Einrichtungskonzept konsequent weitergedacht: Als Orte, die sich für inspirierende Gespräche ohne Ablenkung und das gemeinschaftliche Arbeiten anbieten. Auch hier sind Farbkonzept und Mobiliar entsprechend aufeinander abgestimmt. Der blaue Teppichboden verleiht den Räumen eine ruhige Atmosphäre und bildet den Grund für ebenso elegantes wie komfortables Mobiliar: Die Konferenztische Graph (Design: jehs+laub) kommen hier mit unterschiedlichen Tischplattenausführungen zum Einsatz. Die glanzverchromten Tischbeine aus Aluminiumguss verleihen den formal abgestimmten Tischen eine schwerelos anmutende Eleganz und bilden mit dem passenden Graph-Konferenzstuhl eine harmonische Einheit. Mit glanzverchromtem Gestell und robustem Lederbezug ist der Sessel besonders langlebig und wird seine Besitzer über Jahrzehnte begleiten – ganz im Sinne einer nachhaltigen Möblierung.

 

Aber auch in Kombination mit dem Drehstuhl Sola (Design: Justus Kolberg) bilden die Graph-Tische charakteristische Ensembles: Die geradlinige Geometrie der Sitzschale und die markante Linienführung des Aluminiumgestells korrespondieren elegant mit den grafisch wirkenden Fassadenelementen von Fensterbrüstungen und -rahmen.

Die weißen Occo-Stühle von Wilkhahn unterstützen das dynamische, lichtdurchflutete Innenraumerlebnis der Cafeteria. Fotos: Joel.Chrio Grafik- und Kommunikationsdesign

In den Bereichen, in denen es weniger ruhig und konzentriert zugehen darf, setzen die Architekten auf reduzierte Klarheit: Die betriebseigene Cafeteria ist als offener Raum mit großzügiger Verglasung so realisiert worden, dass der Innenraum maximal mit Tageslicht durchflutet wird und das helle Interior an Leichtigkeit gewinnt. Die weißen Occo-Universalstühle (Design: jehs+laub) von Wilkhahn fügen sich mit ihrem markanten Ausschnitt in der Sitzschale nahezu transparent in das Setting. Die Stuhlbeine aus Holz bilden den harmonischen Übergang zum Holzfußboden während die farbigen Sitzpolster lebendige Akzente setzen. Wer lieber höher sitzen möchte, kann sich einen der begehrten Fensterplätze auf dem Occo Bar-Hocker sichern. Für einen ungestörten Business-Lunch gibt es außerdem die Möglichkeit sich in ein Separee zurückzuziehen, das sich transparent aber diskret durch eine Glasschiebetür vom Geschehen in der Cafeteria abgrenzt.

 

Bei so viel Klarheit und Transparenz kommt nicht zuletzt auch die Natur zur Geltung: Sowohl der Holzfußboden wie auch die in der Decke integrierten Lichtbänder stellen den Bezug zum begrünten Außenraum her – eine erholsame Ablenkung in der wohlverdienten Mittagspause und nicht zuletzt auch ein Beitrag für eine gesunde und motivierende Büroumgebung.

 

Die Entscheidung, Wilkhahn-Möbel in das Innenraumkonzept zu integrieren, begründet Ewald Keinath von Bloss / Keinath Architekten:

Eleganz, hochwertige Verarbeitung und ergonomischer Komfort spielten eine zentrale Rolle bei der Auswahl der Möblierung. Bei Wilkhahn haben wir die passende Symbiose aus Form und Funktion für die jeweiligen Einsatzbereiche gefunden: Der bewegungsfördernde Bürostuhl ON für die klassische Büroarbeit, die komfortablen Konferenzsessel Graph und Sola in Kombination mit Graph Konferenztischen für Besprechungen und der Universalstuhl Occo mit seinen fließenden Linien für die Cafeteria.

Ewald Keinath, Inhaber bei Bloss / Keinath Architekten, Winterbach / Wannweil

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