Umweltfreundliche Produktion

Vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels und der knapper werdenden Erdöl- und Erdgas-Vorkommen setzt Wilkhahn auf maximale Energieeffizienz und eine nahezu CO2 neutrale Produktion. Dafür wurde in 2007 als Joint-Venture mit einem ortsansässigen Landwirt die Wilkhahn Energie GmbH & Co. KG gegründet. Anfang 2008 produzierte am Hauptproduktionsstandort in Bad Münder, Deutschland, ein hochmodernes Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärmekopplung gleichzeitig Strom und Heizungswärme, die in den Produktions- und Verwaltungsgebäuden genutzt wurde. Als Energieträger wurden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe eingesetzt. Wilkhahn erreichte damit am Hauptsitz eine nahezu CO2 neutrale Gesamtenergiebilanz!

Das Kraftwerk produzierte bei 7.500 Stunden durchschnittlicher Laufzeit mit 3.000.000 Kilowattstunden etwa den jährlichen Strombedarf von Wilkhahn und die entstehende Abwärme wurde gleichzeitig direkt als Heizungsenergie genutzt. Dadurch verfügt das Kraftwerk über einen Wirkungsgrad von 82 %! Der besondere Clou: Statt Öl oder Gas wurde Pflanzenöl als Energieträger eingesetzt, bei dessen Verbrennung nicht mehr CO2 freigesetzt wurde. 

Im Dezember 2012 dann ein herber Verlust: Das mit betriebene BHKW fiel wegen eines technischen Defekts dauerhaft aus. Damit sank der Anteil der erneuerbaren Energien am Stammsitz Bad Münder im Jahr 2013 von 52 % auf 42 % – ein noch immer sehr positiver Beitrag zum Klimaschutz. Jedoch musste Wilkhahn das ambitionierte Klimaschutzziel wegen des BHKWAusfalls korrigieren: Zukünftig strebt Wilkhahn an, 50 Prozent der eingesetzten Energie am Stammsitz in Bad Münder aus regenerativen Quellen zu gewinnen.