40 Jahre Wilkhahn Niederlande

Schon in den 1960er Jahren waren die Niederlande ein wichtiger Absatzmarkt für Wilkhahn – und umgekehrt prägte zu dieser Zeit mit Friso Kramer auch ein Niederländer das Design des Unternehmens entscheidend mit. Die Leidenschaft für gute Gestaltung sowie der wachsende wirtschaftliche Erfolg ebneten den Weg für die Gründung einer eigenen Niederlassung im Jahr 1975. Das runde Jubiläum wurde nun in Rotterdam gebührend gefeiert: mit einer Ausstellung über die Wilkhahn-Designhistorie und mit der Vorstellung des neuen Bürostuhls IN.

Blick zurück in die Zukunft

Schon in den 1960er Jahren waren die Niederlande ein wichtiger Absatzmarkt für Wilkhahn – und umgekehrt prägte zu dieser Zeit mit Friso Kramer auch ein Niederländer das Design des Unternehmens entscheidend mit. Die Leidenschaft für gute Gestaltung sowie der wachsende wirtschaftliche Erfolg ebneten den Weg für die Gründung einer eigenen Niederlassung im Jahr 1975. Das runde Jubiläum wurde nun in Rotterdam gebührend gefeiert: mit einer Ausstellung über die Wilkhahn-Designhistorie und mit der Vorstellung des neuen Bürostuhls IN. 

Dr. Jochen Hahne und Friso Kramer bei der Jubiläumsfeier zu 40 Jahren Wilkhahn Niederlande

Trotz seines hohen Alters – Friso Kramer ist 93 – ließ es sich der Niederländer nicht nehmen, die Jubiläumsfeier von Wilkhahn Niederlande Mitte Juni persönlich zu besuchen und sich ein Bild von den neusten Produkten zu machen. Empfangen wurde er unter anderem von Dr. Jochen Hahne, dem geschäftsführenden Gesellschafter von Wilkhahn. Kramer entwickelte in den 1960er und 70er Jahren verschiedene Möbelprogramme für Wilkhahn, darunter die Bankreihe 1200, eines der erfolgreichsten Wilkhahn-Produkte für den öffentlichen Raum. Zu besonderer Bekanntheit kam das Sitzmöbel durch ihren Einsatz bei den Olympischen Spielen in München 1972. 

Zur Designikone wurde Friso Kramers Banksystem spätestens durch ihre Verwendung bei den Olympischen Spielen in München 1972. Foto: Wilkhahn

Wie sich der Zeitgeist seitdem gewandelt hat, machte eine Ausstellung im Wilkhahn Showroom deutlich: Zu sehen waren Meilensteine des Designs und bedeutende Projekte von Wilkhahn aus den letzten vier Jahrzehnten. Doch nicht nur ein Blick in die Vergangenheit war Thema der Veranstaltung, sondern auch die Gegenwart und Zukunft: Die Besucher bekamen die Gelegenheit, auf dem neuen Bürostuhl IN Platz zu nehmen und sich von seiner einzigartigen Bewegungsdynamik zu überzeugen. Einen außergewöhnlichen Rahmen für die Feier gab die Van-Nelle-Fabrik, in der sich der Wilkhahn-Showroom befindet. Das Industriedenkmal wurde vergangenes Jahr in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. 

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